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Abschlussbericht: „Unterstützung von Menschen mit Assistenzbedarf in Rheinland-Pfalz“ – Projektförderung durch die Aktion Mensch

Seit dem ersten landesweiten Lockdown am 16.03.2020 hat sich das Leben verändert. Die Corona-Pandemie ist für alle Menschen eine außergewöhnliche und große Herausforderungen, die trotz großer Anstrengungen und vielen Kompromissen von Politik und Gesellschaft nicht im Fokus aller Menschen betrachtet wird. Es hat sich gezeigt, wie zerbrechlich und vielseitig unser gesellschaftliches Miteinander sein kann und wie schwer es ist, in einer Krisensituation das Wohl und die Wahrung der Menschenrechte aller Bürger_innen zu garantieren. Für Menschen mit Behinderung hat die Corona Pandemie bereits vorhandene Probleme verschärft und finanzielle Lücken und Schwierigkeiten im Alltagsleben offen gelegt. Mit dem von der Aktion Mensch geförderten Projekt „Unterstützung von Menschen mit Assistenzbedarf in Rheinland-Pfalz“, das mit einem Gesamtbetrag in Höhe von 47.450,00 Euro gefördert wurde, konnte die LAG Selbsthilfe Rheinland-Pfalz e.V. in einer akuten Krisensituation schnell und unbürokratisch unterstützen. Das Projekt wurde im Zeitraum April 2020 bis April 2021 mit Unterstützung des Fördervereins Netzwerk Gleichstellung und Selbstbestimmung in RLP e.V. umgesetzt. Viele Nachfragen zum Thema Corona und die Mitteilung von Versorgungslücken und dringend benötigtem Schutzmaterial ergaben sich für viele Menschen mit Assistenzbedarf im Arbeitgebermodell. Die Sorgen und Engpässe von Ressourcen, wie Schutzmasken oder Desinfektionsmittel, waren deutlich zu erkennen. „Gerade in der Anfangsphase der Pandemie, war es fast unmöglich Schutzmaterial zu erhalten, was auch bezahlbar war. Auch für uns als Verein war es teilweise unmöglich an entsprechendes Material zu kommen,“ erinnert sich Andreas Bender, 1. Vorsitzender des Kreis CBF e.V. Koblenz. „So war es uns eine große Freude, Dank dem geförderten Projekt durch die Aktion Mensch und der Umsetzung durch die LAG Selbsthilfe RLP, betroffenen Menschen mit Assistenzbedarf im Arbeitgebermodell kostenfrei und unbürokratisch helfen zu können.“

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Bildbeschreibung: Auf dem Foto zu sehen, Andre Bender, 1. Vorsitzender, vor einer Kiste mit der Aufschrift Schutzmaterial, LAG Selbsthilfe und Aktion Mensch. Daneben steht der 2. Vorsitzender Jürgen Trenner-Wißmer.

Aufgrund der Rückmeldungen und Anfragen landesweiter EUTB Stellen war abzusehen, dass Menschen mit Assistenzbedarf im Arbeitgebermodell mit einer großen Verantwortung, nämlich nicht nur sich, sondern auch die jeweiligen Arbeitnehmer_innen zu schützen, alleine gelassen wurden. “Cindy Davi, Geschäftsführerin des ZSL Bad Kreuznach e.V. und Beraterin der EUTB Fachstelle (Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung) erinnert sich, wie schwierig es war Lösungen zu finden, für Menschen die nicht ausreichend mit Schutzmaterialien ausgestattet waren. „Assistenz und Pflege funktioniert nur mit Nähe und nicht mit Einhaltungen von Abstandsregeln. Mithilfe der schnellen und unkomplizierten Lieferungen konnten wir unsere Klienten kostenfrei mit Paketen ausstatten und in der akuten Krisensituation schnell helfen.“

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Bildbeschreibung: Auf dem Foto zu sehen: Cindy Davi, Geschäftsführerin des ZSL Bad Kreuznach e.V. Neben Cindy Davi stehen Kisten mit der Aufschrift Schutzmaterial.

Pandemie und die damit einhergehenden Präventionsmaßnahmen betroffen: Zum einen gehören sie in weiten Teilen zum besonders gefährdeten Personenkreis. Eine Ansteckung kann hier also erhebliche gesundheitsgefährdende Auswirkungen haben. Zum anderen sind viele von ihnen auf u.a. Pflege, Assistenz, Physio- und Ergotherapie oder auch pädagogische Begleitung angewiesen – also Bereiche, die persönliche Nähe erfordern. Dieses Zusammenspiel macht die Situation für Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen oftmals schwer“, erklärt Stephan Heym, Geschäftsführer vom Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen in Mainz. "Die kostenfreie Ausstattung mit Schutzausrüstung ist vor allem für Menschen, die ihre Assistenz selbst organisieren, ein wichtiger Baustein, um das Unterstützungssystem aufrecht zu erhalten und ein weiterhin selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Vielen Dank dafür."

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Bildbeschreibung: Auf dem Foto zu sehen: Stephan Heym, Geschäftsführer des ZsL Mainz e.V. mit gestapelten Kisten mit der Aufschrift Schutzmaterial.

Johannes Schweizer, Geschäftsführer der LAG Selbsthilfe RLP e.V. schätzt ebenfalls die durch das Projekt gewonnenen Möglichkeiten direkt und unbürokratisch helfen zu können. „Die LAG Selbsthilfe von Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen konnte Dank der Projektförderung über 200 Menschen mit Assistenzbedarf im Arbeitgebermodell aus Rheinland-Pfalz unterstützen und erreichen. Vielen Dank an die Aktion Mensch!“

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Bildbeschreibung: Viele verschiedene Bilder mit Menschen die Schutzmaterial erhalten. In der Mitte steht das Wort Danke. Zudem ist das Logo der LAG Selbsthilfe RLP und der Aktion Mensch zu sehen.

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Kontakt

LAG Selbsthilfe von Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen Rheinland-Pfalz e.V.

Kaiserstr.42

55116 Mainz

Telefon 06131-336280

E-Mail: info@lag-sb-rlp.de

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